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Burgruine Schwarzenfels

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Südhang

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Burghof

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Ruine

Zur Geschichte der Burg - Entstehung und Zweck der Anlage

Schwarzenfels verdankt seinen Namen dem schwarzen Basalt des Hopfenberges, an dessen Westhang die Burg im Tal der schmalen Sinn (ca.1280) errichtet wurde. König Rudolf I. von Habsburg, der sich um die Rückgewinnung des im Interregnum (kaiserlose Zeit 1256-73) wiederrechtlich angeeigneten Reichsgutes bemühte, ernannte Reinhard II. von Hanau (1227-80) zu seinem Stellvertreter in der Wetterau, mit den Aufgaben eines Landgrafen. Um die vom Kerngebiet entfernten Neubesitzungen zu sichern, wurden an verteidigungsfähigen Plätzen Stützpunkte mit Wehr- und Wohncharakter angelegt, die das Haus Hanau als Reichslehen erwarb und zur Wahrnehmung seiner Interessen an Amtmänner und Vögte verlieh.

Schwarzenfels war ein solcher Stützpunkt. Die bereits im Mittelalter durch Handelsstraßen zugängliche Rhön, bot mit ihren wald- und wildreichen Gebieten, mit Ackerbau und Viehzucht, durch Erhebung von Wege- und Brückengeldern sowie des Zehnten gute Einnahmen, deren Eintragung dem Amt Schwarzenfels oblag.

Das Schloss – im 16. und 17. Jahrhundert Witwensitz und Residenz - diente trotz zeitweiliger Verwendung als Zuflucht für die Bevölkerung vorwiegend wirtschaftlichen Zwecken und der Verwaltung.

Nach dem Aussterben der Linie Hanau-Münzenberg mit Johann Ernst aus der Schwarzenfelser Nebenlinie im Jahre 1642 kam das Amt kurz an die weiterregierende Linie Hanau-Lichtenberg, 1643 aber als Pfand an die Landgrafschaft Hessen-Kassel. Mit der Annexion von Kurhessen fiel Schwarzenfels an Preußen.

Ein Ort kultureller Veranstaltungen

Seit November 2007 steht die Burganlage unter der Verwaltung des örtlichen Vereins „Ritter Schwarzenfels“. Neben den verschiedenen Märkten, Musikveranstaltungen und Theaterfest-spielen kann sie in Zukunft auch für Hochzeiten, Seminare und Aktivitäten sonstiger Art genutzt werden.