PRESSESTIMMEN
„Macbeth“ Gelnhäuser Tageblatt Großes Theater Die Dialoge zeigen, was die Zuschauer heute Abend bei der Premiere erwartet: Professionelles Theater, das sich den Charme des Laienspiels bewahren konnte. Lichteffekte und Nebel lassen jene mystischen Orte des Hochlands entstehen und kalte Schauer über den Rücken laufen. Darin Schauspieler, denen man ihre Rollen glaubhafter abnimmt, als manchem Bühnenprofi. Ein Faszinosum, das die Zuschauer in den Bann ziehen wird.
Frankfurter Allgemeine Zeitung Der Königsmord als Liebesbeweis Keim gelingt eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Inszenierung des populären Stoffs. Er selbst überzeugt als Hauptdarsteller durch präzises Spiel, die Entwicklung Macbeth` vom loyalen Heerführer und liebenden Ehemann zum hartherzigen Tyrannen ist jederzeit gut nachvollziehbar.
Frankfurter Rundschau Eine
Böse Saat geht auf in bedrohlicher Kulisse Eindringliche Bilder prägen die gesamte „Macbeth“ -
Inszenierung von Günther Keim. Die beiden Hauptdarsteller
dominieren mit ihren Leistungen die Inszenierung, die trotzdem ein
rundes, stimmiges Gesamtwerk ist: kein Aufsagen des Textes, sondern
gelebtes Geschehen bei allen Akteuren. Gelnhäuser Neue Zeitung Macbeth fesselt seine Zuschauer Am Ende des vierten Aktes, geprägt von der Tragik des langsam wahnsinnig werdenden Macbeth, geht mit der Fechtszene (einstudiert von Robert Schnöll) der große Showdown eindrucksvoll über die Bühne. Macduff enthauptet Macbeth (wie von den Hexen vorhergesehen) und sticht seinen Kopf auf die Spitze seines Schlägers. Und Aus. Bravo -Rufe nach der Vorstellung.
Hanauer Anzeiger Brillante Hexen im grünen Rauch Viel Applaus für die Königstragödie. – Schlachten, klirrende Schwerter, meuchelnde Adelige, verräterische Untertanen – für die düstersten Kapitel der schottischen Geschichte gibt es kaum einen besseren Ort in der Region, um diese Szenen zu präsentieren. Grandiose schottische Atmosphäre versprühten die vier Hexen, die mit ihren Prophezeiungen der Tragödie ihre Richtung weisen. Umhüllt von Rauch und in der Dämmerung mit grünem Licht angestrahlt verbreiteten Sabine Hagmaier-Keim, Monika Leutner-Ross, Brigitte Schumacher und Susanne Pacem Angst und Schrecken und erhielten Szenenapplaus. Schauspielerisch glänzte auch Diana Müller als Lady Macbeth. Ihre Wandlung von der intriganten und machtbesessenen Frau zur tragischen Figur, die sich vergeblich die „Blutspuren“ von den Händen wischen will und schließlich Wahnsinn und Tod verfällt, wird von ihr brillant gespielt. |