PRESSESTIMMEN „Faust I.“

 

Gelnhäuser Tageblatt

Klassiker mit prallem Leben erfüllt Keim hat Goethes Klassiker zu prallem Leben erweckt, mit dramaturgischen Höhepunkten und hervorragenden Darstellern. Textsicher, wandlungsfähig und mit Charme meisterte das Ensemble seine größeren und kleineren Rollen. Und vermittelte Klassik, die Spaß macht, mit Texttreue und pfiffigen Details.

Gießener Anzeiger

Faust“ – Inszenierung inmitten düsterer Ruinen Bilder so schön, dass man sie einfach einpacken und mit nach Hause nehmen möchte. Sprache so schön, dass sie noch lange nachklingt. Eine traumhafte Kulisse und dazu einen Regisseur wie Günther Keim: Exzellente Zutaten, auch die "Faust" -Inszenierung im Burg-Theater Schwarzenfels zum nachhaltigen Erlebnis werden zu lassen. Und zu einem Schauspielereignis, das man in der Region nicht versäumen sollte.

Frankfurter Rundschau

Ein urwüchsiger Faust in der Ruine Eine urwüchsige, opulente Inszenierung wird es werden, die heute Abend, pünktlich zur Walpurgisnacht, Premiere hat: mit üppigen Kostümen von Sabine Keim (grandios der alte Faust im schwarzen Gewand mit Hut und langen Pelzzotteln) und Kulissen, die genau jene Bilder bedienen, die man gemeinhin bei diesem Stoff im Kopf hat.

Der Meister brilliert auf der Bühne, spielt auch dieses Mal den alten Faust als zweifelnden und am Leben verzweifelnden Gelehrten mit Bravour.

Gelnhäuser Neue Zeitung

Hochexplosiv und eigenwillig Als hochexplosiv erwies sich die Hexenküche im Kellergewölbe des Marstalls. Nach einem Urknall entfliehen Günther Keim als Mephisto und Thomas Hummel als junger Faust den Nebelschwaden und stürzen sich in die Gretchentragödie. Hut ab vor der Glanzleistung der 18-jhrigen Rebecca Büttner, die bei Keim in weniger als zwei Monaten vom Gretchen zur Margarete reifte und die schwierige Charakterrolle glaubwürdig bis zum bitteren Ende verkörperte.

Kinzigtal - Nachrichten

Ein Spiel mit phänomenalen Kunstgriffen Es ist ein phänomenaler Kunstgriff, "Mephisto" bis zur Hexenküche durch eine Frau darzustellen. Dorothee Müller ist eine bildschöne Verkörperung des Bösen, nuanciert mit starker Ausdruckskraft, differenzierter Mimik und wandelbarer Stimme, mit dem Wissen um Abgründe und menschliche Eitelkeiten. Mit einer Handbewegung sprengt sie die Grenzen des Möglichen. Kein Wunder, dass der alte Gelehrte ihrer überzeugenden Klugheit zum Opfer fällt.

Die Krönung von Goethes dichterischem Schaffen hat mit der Schwarzenfelser Inszenierung eine neue Krone erhalten, und die Premierengäste verließen vom Geist des Dichters und der Aufführung erfüllt die Burg.

Saale-Zeitung

Meisterhaft umgesetzt Zwischen Feuer und altem Gemäuer werden die Kreaturen des Bösen real und spürbar für den Zuschauer. Der wiederum ist mehr als bloßer Betrachter: muss seine Standorte wechseln, sitzt zwischen und in den Schauplätzen. Die Grenzen der Bühne verschwimmen. Und sind spätestens dann verschwunden, wenn Faust seine Geliebte zur Flucht aus dem Kerker überreden will, außen am Bergfried stehend.

Main Post

Grandiose Kulisse für den Teufel Mit tosendem Applaus belohnte das Publikum die Schauspieler, die drei Stunden lang die Zuschauer in Atem hielten.